Fatik

Description:

Der Steckbrief

Fatik, 27, Troll

„Beruf“: Kampfsportlehrer, Gelegenheitsschläger oder Türsteher
Hobbys: Training, Training, Training, Besuche in der Sportbar, über Urban Brawl fachsimpeln, Fan von den Duisburg Toxic Spyryts.
Likes: Neophyte2000, Kneipentouren, Boxwetten
Dislikes: Elfenrock, Schwächlinge, Leute mit Blech im Körper (auch Schwächlinge)

Wohnort:
Wohnhaft im nördlichen Teil Velberts in einem Gebäude eines verlassenen Industriekomplexes, Lagerhalle zu einem großem Trainingsraum umfunktioniert in dem zahlende Kunden in der hohen Kunst des auf-die-Schnauze-hauens unterrichtet werden. Nebenan, ehemalige Büroräume zu Wohn- und Schlafzimmern ausgebaut, ohne allzu großem (und obendrein fürchterlich überflüssigem) Luxus und gelegentlichen Stromengpässen.
Die Nachbarschaft ist recht friedlich, die Bewohner des alten Industriekomplexes haben sich in einer Art Bürgerwehr zusammengeschlossen, aber mal davon ab konzentriert sich das organisierte Verbrechen auch eher auf Essen und andere Städte des Rhein-Ruhr-Megaplexes und nutzt die angrenzenden Städte lediglich als Rückzugsgebiete wenn der Fahndungsdruck mal zu heftig wird.

Vorgeschichte:
In Velbert geboren und Zeit seines Lebens von meinen Eltern auf Sport getrimmt worden, wurde nachdem ich in einer Saison 6 rote Karten kassiert habe aus dem örtlichen Fußball in den örtlichen Boxunterricht gesetzt.. Meine Eltern hatten nie allzuviel Geld, haben sich aber vorbildlich darum gekümmert dass ich wenigstens mit guten Voraussetzungen in die Gosse entlassen würde..
Naja – Gosse – ich sollte nicht zu laut lästern, mit meinem Prügelstudio und einer halbwegs angenehmen Nachbarschaft leb’ ich doch recht angenehm.
Bevor ich mit dem Kampfstudio hier angefangen hab und mich mit Gelegenheitsarbeiten durchschlagen musste, sah die Welt noch anders aus.. schlechte Bezahlung.. und damit mein ich wirklich einen scheißlohn, durchgeknallte Cracks die meinen einem mit ‘nem Langschwert vor der Nase rumfuchteln zu müssen oder spinnerte Sektierer die meinen Clubs seien Sündenpfuhle und man müsste sie vermittels Molotow-Cocktails zum schließen bewegen..
Achja… bevor ich’s vergesse.. ich bin wohl ein „Erwachter“ wobei ich jetzt keine Ahnung hätte wie man einen Geist beschwört oder einen Blitz durch die Gegend zucken lässt.. man hat mir erzählt dass das Erwachen ein spürbarer und mitunter gefährlicher Prozess sei.. mmh.. das bedeutet wohl dass ich entweder schon immer erwacht war, oder die Zeit meiner Erwachung irgendwann in meiner späten Schulzeit in der ich mehr betrunken als zurechnungsfähig war und das dann wohl an mir vorbeigegangen ist…

Kontakte:
Thomas Gorgon, Troll, Bodyguard [3,2]
Bodyguard von irgendso’nem Clubbesitzer in Bredeney, der seinerseits wohl doch recht viel Einfluss auf’s Essener Nachtleben zu haben scheint, verbringt jede freie Minute bei mir in der Trainingshalle und übt den Waffenlosen Nahkampf.. is schon nen paar Jahre regelmäßig Kunde hier und wir war’n auch schon n paar mal zusammen irgendwelche Clubs unsicher machen… da fällt mir ein, der Sack schuldet mir noch Geld…!

Saskia La Mark, Mensch, Clubhopper [2,1]
Mittlerweile auch ne regelmäßige Kundin, hab erst gedacht die hätt sich an der Tür vertan, oder die wär nur hier um sich hier nen Kerl zu angeln, aber mittlerweile hat sie doch ein paar Kampfmoves drauf und ihr scheiß Capoeira is verdammt schnell, weiß der Henker wer ihr das beigebracht hat..
hat ansonsten immer n paar Tipps auf Lager wo der angesagteste DJ auflegt oder wo ma wieder 1-Nuyen-Saufparty is..

Gerald Gering, Mensch, Oddities-Händler [1,1]
Haha – hab ich dem doch letztens nen echtes Ipod abkaufen können, hach was waren diese alten Dinger geil, nicht daueronline, keine Datenspuren und es hat sich nicht alle drei Meter irgendein Wichser eingehackt und deinen Hardcore-Sound mit Beethovens Mondscheinsonate überspielt.
Naja – egal was ich vorsteinzeitliches brauch, sei’s ein Kurzwellenradio, mp3-Player oder eine Knarre die dümmer is als ihr Besitzer, ich bekomm’s bei ihm.

Ernesto Jesus Baldek, Orc Go-Ganger [3,1]
Sein Name is genauso falsch wie seine Harley, sein Bart und sein Spanischer Aktzent, was echt is ist seine Vorliebe für Schlägereien und abstrus große Mengen Bier und die teuren Fressalien die in seiner nähe scheinbar immer von irgendwelchen LKWs zu fallen scheinen… machte auf mich eigentlich den Eindruck ein guter Boxer zu werden, hat dann aber seinen Stil gewechselt und Kämpft seitdem immer mit einer Schnapsflasche in der linken Hand, interessant muss ich ihm zugestehen, vorrausgesetzt er fegt anschließend den Trainingsraum…

Yussuf Al – Jedem, Zwerg, Paramed [1,1]
Medizinmann von dem Roter-Halbmond-Krankenhaus die Straße runter, scheint irgendwie immer den Job zu bekommen bei uns die Ohnmächtigen aufzulesen, wenn’s jemand mal wieder übertrieben, oder verbotenerweise eine Axt mit zum Training genommen hat.. Scheint nicht wirklich Happy mit seinem Job zu sein, muss ich ihm allerdings recht geben – die Leute auseinanderzunehmen ist deutlich amüsanter als sie anschließend wieder zusammenzusetzen..!

Eigenschaften:
(Fame / Criminal Sin)
Hachja.. das war ne Story… das war kurz bevor ich hier den Laden aufgemacht hab.. damals war ich Türsteher in der blauen Lagune, so’n relativ chicer Tittenclub hier in der Unterstadt, der Job war an sich ziemlich gut, gute Bezahlung, anständige Gäste und nen Rabatt bei den Mädels, bis ich eines Tages einen ziemlich angetrunkenen Menschling vor die Tür setzen musste der bei den Damen des Hauses zu aufdringlich geworden war – jedenfalls fährt der kleine Spacken im Foyer wie bei Wolverine so fiese Klingen aus seinen Händen und wedelt wild mit ihnen rum, droht jeden in Scheibchen zu schlitzen der es wagen sollte ihn anzufassen.. Nun.. was soll man da machen? Auf solche Idioten einzureden ist nicht mein Job.. als gab’s ne ordentliche Kelle und ich hab anschlie゚end für den kleinen den Krankenwagen gerufen..
Im nachhinein hat sich das als keine allzugute Idee herausgestellt, da es sich wohl um den Juniorpartner von Jepperson&Jepperson gehandelt hat, irgendsone Anwaltskanzlei die ihr täglich Brot damit verdient hat gut verdienende Mafiosis und ähnliches Volk vor dem staatlichen Zugriff zu schützen.
Um eine lange Geschichte kurz zu machen – mein Chef hat mich rausgeworfen um eventuellen Schadensersatzklagen oder ähnlichem zuvorzukommen und man hat mich aufgrund von irgendeiner Paragraphenreiterei „Angriff auf einen Justizangestellten“ für ein paar Monate eingebuchtet..
Der urteilende Richter schien von dem Fall mehr amüsiert als ernsthaft betroffen zu sein und hat dem von Jepperson geforderten Strafmaß nicht stattgegeben… Die Chance in Berufung zu gehen oder weitergehende Maßnahmen zu ergreifen hatte Jepperson allerdings nicht mehr, da er zwei Monate später einem nicht hundertprozentig geklärtem Unfall zum Opfer fiel… Nunja.. mich stört’s nicht.. soll das Anwaltsgeschmeiß doch verrotten…
Positiver Nebeneffekt der ganzen Showse war jedenfalls das mich jetzt das ganze Viertel als den „Bonzen-Basher“ kennt und liebt und man mich regelmäßig fragt ob es sich anders anfühlt einem Vielverdiener die Fresse zu polieren als bei einem normalsterblichen.
(so mehr oder minder alle anderen..)
Wenn man bereits im zarten alter von 8 Jahren beginnt den anderen Grundschülern die Fresse zu polieren, dann scheint die Berufliche Laufbahn doch schon vorgezeichnet. Die Beschäftigung seit jüngsten Jahren auf Sandsäcke, Box-Bots oder Nachbarsjungen einzuschlagen hat doch schon Spuren hinterlassen.. ein gestählter Körper (wenn ich das mal so ganz ohne Eigenlob sagen darf) und eine schier unerschöpfliche Ausdauer sind der Lohn.
Auf der anderen Seite brauch mir hier keiner mit irgendso’nem Elektroschrott kommen – künstlicher Arm, künstlicher Torso? Sag doch gleich das du nen Weichei bist! Mich interessiert nicht dass dein Schienbein fünf Slots für den Gigatron-XXL-Vibrator 5000 hat – verpiss dich – lass dir den Scheiß amputieren und lass vorher nicht wieder von dir hören.
Jeder der’s Versuchen will kann gerne zu mir in die Trainingshalle kommen und ich erklär ihm gern, ausgiebig und anschaulich wie man schlägt und tritt.. sollte ich es zu anschaulich erklärt haben so sollte ich in der Lage sein ihn mit meinem treuen Erste-Hilfe-Kasten wieder auf Vordermann zu bringen.

Bio:

Fatik

Der Moloch erbebt, Aufregung in Nordrhein-Ruhr Fatik